Unsere Öffnungszeiten: Mittwoch - Freitag 10:00 - 14:00 Uhr und Samstags von 10 - 12 Uhr

Die Schnitzbude

In der Schnitzbude können jetzt original handgefertigte Kasperfiguren und seine Freunde erworben werden.
Die ersten Kurse finden schon in der Schnitzbude statt.

Vom Probenhaus zur Schauwerkstatt

Die Stadt Hohnstein hat die Idee, die Schnitzwerkstatt in eine „Schauwerkstatt“ zu verwandeln: Große Schaufenster ermöglichen es, Elisabeth Trobisch bei ihrer Arbeit zuzusehen. Dafür wurde das ehemalige Probenhaus der Hohnsteiner Blasmusik mit Fördergeldern umgebaut. Fortan sollen im kleinen Haus an der Teichgasse nicht nur neue Puppen entstehen, sondern auch Schnitzkurse für Interessierte angeboten werden, die selbst kreativ werden wollen. Diese Puppenverkäufe finanzieren die Kurse und Workshops.

Unsere Schnitzerin

Das Traditionsschnitzen der Hohnsteiner Handspielpuppen wird seit Anfang 2024 von Elisabeth Trobisch fortgeführt.

Die gelernte Diplom Theaterplastikerin ist in Hohnstein aufgewachsen und hat eine besondere Verbindung zum Kasper, der sie schon durch ihre Kindheit begleitete. Nach ihrem Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, arbeitete sie in Berlin und Leipzig als selbständige Plastikerin für Theater, Film und Fernsehen.“

Vor vier Jahren kehrte sie in ihre Heimat zurück. Vor einiger Zeit wurde sie gefragt, ob sie sich vorstellen könne, das Handwerk des Puppenschnitzens in Hohnstein wieder aufleben zu lassen. Für Elisabeth war das eine große Ehre, und nun schnitzt sie in der Schnitzbude fleißig Puppen.

Fotograf: Norbert Jentzsch